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Henning Küpper schreibt:NU & APA NEAGRA wurde von Sasha-Liviu Stoianovici 2006 spielte die Gruppe erstmals in Deutschland in Clubs und auf Festivals und präsentierte ihre selbst veröffentlichte CD "At Gardina". Seit dem hat das Album positive Reaktionen und airplay erhalten, unter anderem im Freien Radio Kassel, Radio Blau Leipzig und beim amerikanischen WFMU Sender.
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Nach Umbesetzungen formierte sich die Gruppe 2007 neu als Der Album-Titel "OMAG" ist inspiriert durch eine Pflanze der traditionellen rumänischen Pharmakologie (Aconitum napellus,
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| Sasha Liviu Stoianovici – saz, voice, instruments, tape loops Alexandru Hegyesi – accoustic bass Vlad Sturdza - guitar Calin Torsan - woodwinds |
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Stuff Sasha Liviu Stolanovici: |
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Christoph Karsten (mostrec, Hamburg) im April 2007War es das Gründungsjahr 1996 als ich den in St.Petersburg beheimateten „Soyuz der kommerziellen Avantgarde“ erstmals hörte? Wenn nein, so doch nur kurz darauf. Der erste mir plastisch erinnerliche Besuch eines „S.K.A.“ - Konzertes fand jedenfalls im dortigen Zoo statt, genauer im alten Hörsaal der biologischen Fakultät, welcher sich inmitten des zoologischen Gartens befand. „Zoopark“ hieß folglich dieser Spielort, dessen Besuch stets unter leicht konspirativen Bedingungen zu erfolgen hatte, da den jeweiligen Konzertbesuchern der Einlass durch die ( eigentlich schon geschlossenen ) Eingangstore des Tierparks ermöglicht werden musste. Es waren jedoch weniger diese ungewöhnlichen äusseren Umstände, die sich mir eingeprägt haben, sondern das Hörerlebnis als solches: S. K. A. verstand es, komplexe und härteste Jazzfacts in einem dermaßen mitreissenden Stil zu servieren, dass selbst mir eher unbedarften Musikliebhaber nicht nur ein leichter Schreck, sondern die Melange verschiedenartigster rhythmischer Anleihen und Ausflüge unmittelbar in´s Blut schoss. -Ein Effekt, der sich über die Jahre und noch so einige folgende „S. K. A.“ - Konzerte eigentlich nie abgeschwächt hat. Es war vielleicht 5 - 6 Jahre nach dieser Premiere, -der „Soyuz“ hatte sich mittlerweile zum heissesten und brilliantesten „Jazz - Showact“ der Stadt gemausert-, als mich die Band auf der großen Bühne des „Baltischen Hauses“ gleich einigen hundert ähnlich gezeichneten Festivalbesuchern am Morgen einer langen Festivalnacht in wenigen Sekunden vom Delirium zur Extase brachte. Nikolai Rubanovs irre Ritte auf seinen diversen Saxophonen, über diverse Jahre gekonnt und verständig unterlegt von M.Kohlovskiys Tubaklängen, getoppt gelegentlich nur noch von Mikail Bernikovs vokal - animalischen Ausfällen, eingefangen schließlich von Vitaly Kutscherovs vielfach funkigen Gitarrenklängen und zusammengehalten von der jazzig - treibenden Rhythmsection mit Alexey Ivanov ( drums ) und Alexey Kluschin am Bass, -das war der Stoff, der mich an die Zukunft des Jazz in den Zeiten der avancierten Unterhaltungsindustrie glauben liess. |
Rhythmus- und Effektmaschinen unterlegten das bunte Treiben im Lauf der Jahre mit neuzeitlichen Elementen. Das Erscheinen der CD - Triologie des „ Soyuz kommerzialnyi avantgarde“ auf dem moskauer label „Stranyi Svuki“ im Jahre 2004 dokumentiert diesen Kumulationspunkt in der künstlerischen Entwicklung von „S. K.A.“. ´“The times, they are a changin“ wissen wir nicht erst seit Bob Dylan. Bandleader Nikolai Roubanov empfindet das Hauptwerk der CD -Triologie „The mushrooms have grown up“ mittlerweile als „zu poppig“ und beschreibt den neuen Stil der Band als „moderated improvisation“. Sphärische Klänge, Soundclouster, bisweilen minimalistische Anflüge, schwer zu sagen, was uns erwartet, -ich habe den neuen „Soyuz“ live auch noch nicht gehört. Statt der Tuba werden wir im Frühjahr 2007 die Posaune von Ramil Shamsutdinov hören, der für dieses Gastspiel wie auch schon bei einigen interessanten Soundexperimenten im famosen Studio „GES 21“ aus der st. petersburger Pushkinskaya 10, ( zu hören unter http://www.rubanov.ru/eng/ambis_gig.html ) die „musicians in residence“ unterstützen wird. - Ramil gastiert übrigens vor dem anstehenden „S.K.A.“ -
Gastspiel mit seiner Stammformation „Nadapadumat“ im Rahmen
des 50 - jährigen
Städtepartnerschaftsjubiläums Hmb. - SPb für ein Konzert in
Hamburg ( 31. Mai, Körberforum ). Bitte seien Sie deshalb
mit mir gespannt auf die Darbietungen einer Gruppe profilierter russischer
( Jazz- ) Musiker. Viel zu lange haben sie im eigenen Saft geschmort, aber
wie gesagt: die Pilze sind ausgewachsen. Kosten wir davon! |
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